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Massage Die häufigsten Gründe für die Verordnung von Massagen durch den Arzt sind wahrscheinlich verspannte Muskeln, Verkrampfungen und die daraus resultierenden Schmerzen, häufig im Nacken-, Schulter- und Wirbelsäulenbereich. Die entsprechenden Muskeln werden meistens vom Masseur manuell bearbeitet, das heißt geknetet, stimuliert und gelockert - massiert! Ziel bei der Massage ist im allgemeinen eine Entkrampfung und eine bessere Durchblutung dieser Körperstellen. Blockaden und knotige Stellen sollen in erster Line durch die Massage gelöst werden und Linderung schaffen. Aber Massagen sind soviel mehr. Es ist vor allem die Berührung, die ein Wohlgefühl beeinflusst und im Körper die Flut der Stresshormone senken kann sowie gewisse Hormonausschüttungen stimulieren kann, die eine generelle Harmonisierung zur Folge haben sollen. Erwiesenermaßen gehört die Massage mit zu den ältesten Behandlungen der Welt. In vielen asiatischen Ländern gehören Massagen innerhalb der Familie oder von Freunden zum Alltag, und zwar mehrmals am Tag.
Warum Babymassage? Für Babys, und vor allem frühgeborene Kinder ist der menschliche Hautkontakt zum Beispiel durch Babymassage wichtig. Studien belegen dass Frühchen, die regelmäßig und langanhaltend gestreichelt werden, sehr viel schneller zunehmen und sich gesünder entwickeln als diejenigen ohne größeren Hautkontakt. Und auch für reif geborene Babys bieten inzwischen fast alle Hebammen sogenannte Baby-Massage-Kurse (für ältere Kinder gibt es die natürlich auch) an, um die Kinder ganzheitlich zu fördern. Außerdem tut der liebevolle Kontakt durch die Babymassage sowohl Mutter (oder Vater) als auch Kind gut. Die Technik der Babymassage ist leicht erlernbar und sehr erfolgreich. Es wird gesagt, dass auch Kranke schneller genesen sollen, wenn sie häufiger - durch Massage - berührt werden. Es ist ein bekannter Instinkt, bei Verletzung oder wenn man sich gestoßen hat zunächst einmal die schmerzende Stelle zu berühren. Ein wichtiger Bereich in der Massage ist auch die sogenannte Reflexzonenmassage. Der Therapeut kann über gewisse Druckpunkte an Handflächen oder Fußsohlen innere Bereiche wie Magen, Darm oder Leber in ihrer Funktion positiv beeinflussen. In der asiatischen Medizin wiederum glaubt man, dass sich Blockaden durch Shiatsu oder Akkupressur beheben lassen können. Die Methode der Ostheopathie bewegt sich in einer ganz ähnlichen Richtung. Die Lymphdrainage, eine in der Lymphologie eingesetzte Art der Massage, wird häufig gegen Staus der Lymphflüssigkeit eingesetzt, zum Beispiel bei Krebspatientinnen nach der Brustamputation.
Wie klingt bei Ihnen der Begriff Klang-Massage? Ist das nicht verführerisch? Und wer schon mal einen Urlaub in der Türkei verbracht hat und dem Hammam, dem türkischen Bad einen Besuch abgestattet hat, der weiß, dass eine Massage, wie sie dort allen verabreicht wird, auch gesunden Menschen einfach nur gut tut.
Medizinische Aussagen in diesem Zusammenhang sind weder beabsichtigt noch erlaubt! Masseur als Job
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