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Handreflexzonenmassage

Bild von tom

Reflexzonentherapie- eine Therapie, der wieder vermehrt Beachtung geschenkt wird. Aber was versteckt sich dahinter? Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Definition, Wirkungsweise und Anwendung der Handreflexzonenmassage.

Der Körper ist aus einer winzigen Zelle entstanden und erwachsen, alles steht untereinander in Verbindung. Auf den Händen findet sich eine Abbildung des gesamten Körpers, dabei kann die rechte Körperhälfte auch auf der rechten Hand wiedergefunden werden, die linke Körperhälfte hingegen auf der linken. Sämtliche Organe des Menschen werden als sogenannte Zonen auf die Hände reflektiert. Aus diesem Grund ist es möglich, durch eine Handreflexzonenmassage auf die Organe des Körpers einzuwirken.

Durchführung der Handreflexzonenmassage
Die Handreflexzonenmassage kann im Sitzen oder in der Rückenlage durchgeführt werden, der Patient sollte in jedem Fall Entspannen können. Begonnen wird mit Ausstreichungen und Dehnungen, um den Körper, bzw. die Hände vorzubereiten. Anschließend wird durch einen in dieser Methode ausgebildeten Masseur durch eine bestimmte Technik Druck auf die jeweiligen betroffenen Handreflexzonen ausgeübt. Meist äußert sich eine bestehende Zone durch Druckempfindlichkeit, bzw. Schmerzen. Zudem geben Temperatur-, Spannungs- und Hautveränderungen Hinweise. Über Rezeptoren in der Haut wird der durch die Handreflexzonenmassage ausgelöste Impuls übertragen und weitergegeben. Oft sind Reflexzonen schon vor dem tatsächlichen Ausbrechen einer Krankheit auffällig und dienen als Zeichen für eine Erkrankung, vor allem innerer Organe.

Anwendung und Auftretende Reaktionen
Anwendungen findet die Handreflexzonenmassage bei Schmerzen und funktionellen Erkrankungen der Wirbelsäule und Gelenke. Kopfschmerzen und Menstruationsstörungen können beeinflusst werden ebenso wie Erkrankungen im Atem-, Nieren- und Verdauungstrakt. Oft wird sie auch als Begleittherapie eingesetzt. Bei sehr starken Beschwerden und bei nicht nachlassenden Schmerzen sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Bei Erkrankungen des Venen- und Lymphsystems sowie Fieber ist eine Reflexzonenmassage kontraindiziert, sollte somit in keinem Fall durchgeführt werden.

Die Handreflexzonenmassage wirkt sich positiv sowohl auf den Körper als auch auf den Geist, die Seele aus. Noch während der Behandlung oder kurze Zeit danach können schon Nebenreaktionen des Nervensystems auftreten, die sich zum Beispiel in einem erhöhten Harndrang, in angeregter Verdauung auswirken können. Vermehrte Schweißabsonderung, Müdigkeit können ebenso auftreten wie eine gesteigerte Lebensfreude, Frischegefühl.